Das hier wiedergegebene Werkverzeichnis Hans Scharouns basiert auf der 250 Werknummern umfassenden Übersicht, welche Scharouns ehemaliger Mitarbeiter Peter Pfankuch im Auftrag der Akademie der Künste Berlin anhand deren Scharoun-Archivs zusammengestellt hat. Es wurde erstmalig im Band 10 der Schriftenreihe der Akademie der Künste Berlin "Hans Scharoun - Bauten, Entwürfe, Texte" veröffentlicht.
1993 beauftragte die Akademie der Künste Berlin Johann Friedrich Geist, Klaus Kürvers und Dieter Rausch in Zusammenarbeit mit Achim Wendschuh und Michael Kraus mit der Überarbeitung des Werkverzeichnisses. Dabei wurde der neueste Forschungsstand berücksichtigt. Die Nummerierung von Peter Pfankuch wurde einschließlich zweier Irrtümer bewusst beibehalten. So wurden die Ziffern 72 und 85 für ein identisches Projekt vergeben und ein Projekt mit der Ziffer 248 existiert nicht. Die 83 neu entdeckten Projekte wurden im Anschluss an die bekannte Nummerierung mit dem Vorsatz eines "N" angefügt. Mit "NA" wurden 8 weitere kleinere Entwürfe in der Übersicht ergänzt. In der anlässlich der Ausstellung der Akademie der Künste Berlin "Hans Scharoun - Architekt. Werkschau zum 100. Geburtstag" herausgegebenen Begleitpublikation "Hans Scharoun. Chronik zu Leben und Werk" wurde das überarbeitete Werkverzeichnis 1993 erstmals veröffentlicht.
Bei den heute noch privat bewohnten Einfamilienhäusern wurde auf die genaue Ortsangabe aus Rücksicht auf die Bewohner verzichtet. Die Ortsbezeichnungen für heute in Polen und Russland liegende Projekte Scharouns wurden, soweit ermittelbar, durch die Stadtverwaltung Löbau ergänzt.
Achtung: Die Urheberrechte am hier veröffentlichten Werksverzeichnis von Hans Scharoun liegen bei der Akademie der Künste Berlin und den Autoren. Anfragen zum Bestand sowie Publikationsgenehmigungen richten Sie daher bitte an:
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Wir danken dem Baukunstarchiv der Akademie der Künste Berlin für die freundliche Genehmigung, das Werksverzeichnis von Hans Scharoun hier zu publizieren.